Startseite Für Unternehmen Trafostationen: Aufbau, Funktion & Einsatzfelder | Bayernwerk
Die Station transformiert die ankommende Mittelspannung (meist 10 – 30 kV) effizient in Niederspannung (400 V), sodass die Energie vor Ort in Gebäuden, Produktionsanlagen, Maschinen oder der Ladeinfrastruktur eingesetzt werden kann. Hier funktioniert das Prinzip genau umgekehrt. Die von PV-Anlagen, Biogasanlagen, Windparks oder in Batteriespeichern erzeugte Energie wird über den Transformator auf Mittelspannungsniveau gebracht und netzverträglich in das Mittelspannungsnetz eingespeist.
Hier befinden sich Mittelspannungsschaltanlage und Messfeld. Mit Hilfe von Wandlermessungen werden die eingehenden und ausgehenden Stromflüsse auf Seiten des Mittelspannungsnetzes erfasst. Der Transformator ist das Bindeglied zwischen Mittel- und Niederspannungsnetz. Mit einer Nennleistung von bis zu 1.000 kVA wandelt er 10/20 kV Mittelspannung in 230/400 V Niederspannung um – und umgekehrt. Über die Niederspannungshauptverteilung werden Einspeisung und Bezug mit dem Niederspannungsnetz verbunden. Hier kommt die Energie von lokalen Erzeugungsanlagen an und wird in das angrenzende Versorgungsnetz verteilt. Hier sind elektronische Komponenten untergebracht, die zur Steuerung der Anlagen dienen und den Datenaustausch zwischen Netzbetreiber und Kunden ermöglichen.
Transformatoren wandeln eintreffende Spannung effizient und verlustarm um. Entweder von Mittelspannung (10 kV bis 30 kV) auf Niederspannung (z.B. 400V) für die Nutzung in Industrie- und Gewerbeanlagen oder für Einspeiser hoch auf das Netzbetreiberniveau. Moderne Transformatoren tragen dazu bei, Umwandlungs- und Übertragungsverluste zu reduzieren. Eine passende Auslegung kann damit zu einem wirtschaftlichen Betrieb bei Einspeisung oder Strombezug beitragen. Der Trafo dämpft und reguliert systembedingte Spannungsschwankungen und schützt Ihre internen Netze sowie das übergeordnete Verteilnetz vor kritischen Überlastungen.
Die Wicklungen und der Eisenkern sind in Transformatorenöl getaucht, das als Isolations- und Kühlmedium dient. Thermische Belastbarkeit, hohe Effizienz und lange Nutzungsdauer bei fachgerechtem Betrieb und Wartung. Besonders geeignet für Anwendungen mit hohen Leistungsanforderungen. Wirtschaftlicher Standard für klassische Ortsnetzstationen, Außenstationen im industriellen Umfeld und großen Projekten im Bereich erneuerbarer Energien. Verzicht auf Öl, stattdessen erfolgen Kühlung und Isolation durch Luft oder spezielle Harze. Ohne Transformatorenöl, daher geeignet für Einsatzbereiche mit erhöhten Anforderungen an Brand- und Gewässerschutz, wartungsarm. Bevorzugt in Innenräumen oder in Bereichen mit hohen Sicherheitsanforderungen, z. B. Krankenhäusern oder Bürogebäuden.
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