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Es wimmelt unterm Weihnachtsbaum

21.12.2015

Als Experte für Wimmelbilder hat es sich Peter Engel zur Aufgabe gemacht, alle noch so kleinen Details darzustellen. Wie letztes Jahr hat der Kulturpreisträger für das Bayernwerk wieder zu Pinsel und Farben gegriffen und ein spannendes Motiv für den Adventskalender gestaltet.

 

Motive aus der bunten Bayernwerk-Welt

Nach den Ideen für den Kalender 2015 musste Peter Engel nicht lange suchen, denn die Welt des Bayernwerks ist bunt und vielseitig – sie reicht von Arbeiten am Erdgas- oder Stromnetz, über den Kontakt zu Kunden bis hin zum Engagement für die Region. Mit all den Themen ließ sich ein riesiger Weihnachtsbaum in ein Wimmelbild verwandeln.

 

Wenn Peter Engel zeichnet, richtet sich sein konzentrierter Blick aufs Papier. Mit ruhiger Hand führt er eine feine Bleistiftmine über die Skizze. Je näher man dem Bild kommt, desto mehr Figuren kann man in den Linien entdecken. Doch bevor sich aber die Details auf dem Papier herauskristallisieren, legt der Wimmelbild-Künstler mehrere Skizzen an. Nach und nach zeichnet er dann die Bleistiftlinien mit einer dünnen Tuschefeder nach und fängt an, das Blatt zu kolorieren.

 

Grün kommt vor rot

„Ich gehe da Farbe für Farbe vor. Zuerst male ich alles aus, was grün ist, dann alle roten Flächen und so weiter. Man muss immer das Ganze im Blick haben, auch wenn man sich mit den Einzelheiten beschäftigt.“ Peter Engel zeichnet, seit er denken kann. „Mit sechs oder sieben Jahren malte ich eine Zeit lang am liebsten Autos, die ineinander krachen“, erzählt er. Seine Facharbeit im Kunst-Leistungskurs widmete er Salvador Dalí: „Mit dem kann ich aber heute nicht mehr so viel anfangen.“ Dann studierte er Grafikdesign an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und rutschte durch einen Studentenjob in die Theaterszene, der er als freier Bühnenbildner seit über 20 Jahren treu ist.

 

Für seine Kinderbuchillustrationen sind die Zeichnungen seiner Tochter und seines Sohnes immer eine große Inspirationsquelle. Daher lacht er über die Frage, ob er seine Kinder zum Zeichnen anrege: „Es ist oft genau andersherum.“

 

Autorin: Hildegard Lillin