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Anschluss und Betrieb von Speichersystemen

1. Anmeldung

Für Speicher und Speichersysteme mit einem Niederspannungsanschluss gilt der FNN-Hinweis vom Oktober 2016 „Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“. Ergänzend gilt dazu ein "Datenerfassungsblatt für stationäre und eigensichere Batteriespeichersysteme am Niederspannungsnetz“, welches im FNN-Hinweis mit enthalten ist, dieses muss bei der Antragsstellung für Speicher- und Speichersysteme am NS-Netz vollständig ausgefüllt abgegeben werden.

Bei der Antragsstellung der Anlage mit Mittel- und Hochspannungsanschluss durch den Betreiber muss dieser das "Datenerfassungsblatt für stationäre und eigensichere Speichersysteme am Mittel- und Hochspannungsnetz“ vollständig ausgefüllt abgeben. Außerdem wird die netztechnische Bewertung mit 100% der Wechselrichterleistung bzw. 100% der Generatornennleistung des Speichers durchgeführt.

2. Netztechnische und netzbetriebliche Anforderungen an Speicher- und Speichersysteme

Es existieren folgende Betriebsmodi von Speichern:

  • Energiebezug (aus dem öffentlichen Netz bzw. aus der kundeneigenen Erzeugungsanlage): Der Speicher verhält sich aus Netzsicht wie eine Bezugsanlage und ist auch so zu bewerten.
  • Energielieferung (in das öffentliche Netz bzw. in das Netz der Kundenanlage): Der Speicher verhält sich aus Netzsicht wie eine Erzeugungsanlage und ist auch so zu bewerten.
  • Verwendung als Netzersatzanlage: Der Speicher wird nur im Inselnetzbetrieb des eigenen Netzes verwendet. Die maximal zulässige Dauer eines Netzparallelbetriebes beträgt ≤ 100 ms. Geht der Netzparallelbetrieb über 100 ms hinaus, sind die o.g. Anforderungen für Energiebezug bzw. Energielieferung zu erfüllen.
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Demzufolge sind für den Netzanschluss und Betrieb von Speicher und Speichersystemen die jeweils geltenden technischen Regelungen bzw. technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers für Bezugs- und Erzeugungsanlagen vollumfänglich einzuhalten.