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Biomasselogistik

Das Verfahren: Sicher und erprobt.

Die in Kläranlagen anfallende, entwässerte oder getrocknete Biomasse (Bild 1) wird auf LKW verladen und zum Kraftwerk transportiert (Bild 2). Die im Kraftwerk angelieferte Biomasse wird in den Kohlemühlen gemeinsam mit der Kohle getrocknet und gemahlen siehe Verfahrensschema. Mit dem Kohlenstaub wird er bei einer Temperatur von rund 90°C durch die Heißluft der Mühlen transportiert.

In den Brennern wird der Brennstoffstaub mit weiterer Heißluft vermischt, in den Feuerraum des Dampferzeugers eingeblasen und verbrannt. Die Hitze erwärmt das Wasser, das im Kessel durch Rohre fließt. Es beginnt zu sieden – Wasserdampf entsteht. Der Wasserdampf treibt mit hohem Druck die Turbinen an. Der angekoppelte Generator wandelt die mechanische Energie in elektrischen Strom um.

Thermische Verwertung – der umweltfreundliche Weg

Wenn Sie sich für die thermische Verwertung entscheiden, wählen Sie auf jeden Fall einen umweltfreundlichen Weg: Die in der Biomasse enthaltenen organischen Schadstoffe, unter anderem auch Dioxine und Furane, werden bei der Verbrennung mit Temperaturen über 1000°C vollständig zerstört.

Die anorganischen Schadstoffe wie Schwermetalle werden zum überwiegenden Teil so in die Asche aus der verbrannten Kohle gebunden, dass sie nicht mehr in die Nahrungskette gelangen kann.

Die Asche und der bei der Rauchgasreinigung entstehende Gips werden in der Baustoffindustrie unter Berücksichtigung strenger Qualitätskriterien als Wertstoffe verwendet.

Die Rauchgasreinigungsanlagen werden von neutralen Gutachtern regelmäßig kontrolliert und halten die für die Mitverbrennung strengen Grenzwerte des 17. Bundesimmissionsschutzverordnung ein.
 

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