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E-Autos als mobile Stromspeicher

E-Autos als mobile Stromspeicher

Die schwankende Einspeisung von regenerativer Energie ist eine Herausforderung für das Stromnetz. Das Bayernwerk erforscht zusammen mit Partnern wie der BMW Group, wie Elektroautos zur Sicherung der Versorgungssicherheit beitragen können.

Was die Bayernwerk Netz GmbH zusammen mit der BMW Group und weiteren Partnern derzeit erforscht, könnte schon bald ein wichtiger Baustein sein, um Erneuerbare Energien flexibel ins Netz zu integrieren: Elektroautos sollen nicht nur Energie speichern, sondern auch an den Haushalt beziehungsweise ins Netz zurückspeisen. Das ist möglich, wenn der Stromer ein bidirektionales Ladesystem besitzt, bei dem der Strom in beide Richtungen fließen kann.

Solarstrom effizient nutzen, Netze stabilisieren

„Die Batterien der E-Fahrzeuge werden so zu mobilen Energiespeichern, die bei Bedarf auch Strom zurückspeisen können“, erklärt Dr. Frank Wirtz, Projektleiter beim Bayernwerk. Damit kann Elektromobilität dazu beitragen, Energie aus regenerativen Quellen optimal zu nutzen, das Stromnetz zu stabilisieren und die Notwendigkeit zum Netzausbau zu verringern. Ab Anfang 2021 sollen die ersten 50 BMW i3s mit rückspeisefähiger Ladetechnologie im Bayernwerk-Netzgebiet im Alltag erprobt werden.
Das Projekt „Bidirektionales Lademanagement – BDL“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Neben der Bayernwerk Netz GmbH und der BMW Group sind weitere Partner aus Automobilindustrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft mit dabei.