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Das Stromnetz der Zukunft

Mann arbeitet an einem Strommasten

Die Forschungskooperative NetzEntwicklungsOffensiveStrom (Neos) erarbeitet in den nächsten drei Jahren Konzepte, um die Netzqualität im Rahmen der Energiewende zu sichern und auszubauen.

Hier kommt der Text.Bisher entspricht die elektrische Energieversorgung in Deutschland höchsten Standards. In Zukunft müssen die Netzbetreiber allerdings neben den erneuerbaren Energien auch die Elektromobilität effizient integrieren. Um die Versorgungskosten weiter niedrig zu halten, müssen die Anforderungen bei der Planung und dem Betrieb der Netze möglichst genau geplant werden. Denn sie werden immer mehr ausgelastet und das bringt Betriebsmittel wie Transformatoren und Leitungen immer mehr an ihre Belastungsgrenzen.

Um die künftige Netzbelastung unter Einbezug von Verbrauchern, Erzeugern und Speichern zu prognostizieren und anzupassen, nimmt das Bayernwerk nun an der Forschungskooperative Neos teil – der NetzEntwicklungsOffensiveStrom.

Die Beteiligten

Sechs Partner aus Forschung und Industrie erdenken, entwickeln und erproben gemeinsam das Stromnetz der Zukunft. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie und koordiniert durch das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) arbeiten hier die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) als wissenschaftlicher Partner, die Bayernwerk Netz GmbH als größter bayerischer Flächennetzbetreiber, die Regensburger Energie- und Wasserversorgung (REWAG) als regionaler Energieversorger, die Maschinenfabrik Reinhausen als marktführender Hersteller für Transformator-Stufenschalter und die Starkstrom-Gerätebau GmbH Regensburg als Hersteller für Leistungstransformatoren zusammen.

Das Ziel

Innerhalb von drei Jahren sollen qualitative Beeinträchtigungen des Netzes ermittelt werden, um dann bestimmen zu können, welche Versorgungsqualität angemessen ist und wie sich diese dauerhaft gewährleisten lässt.

Ein Forschungslabor für die Netzzukunft

Ein Netzregelungslabor in Arzberg im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel mit spezieller Messinfrastruktur wird das Verhalten des gesamten Netzes laufend dokumentieren. Die Spannungsqualität in Bayern und die Auswirkungen kurzer Spannungseinbrüche auf die Industrie werden erfasst und bewertet, Verfahren zur langfristigen Stabilisierung entwickelt. Parallel können neue, auf smarten Netzteilnehmern und cloudbasierter Transformatorregelung beruhende Konzepte erarbeitet, unter Realbedingungen getestet und weiter verbessert werden. So hilft das Netz der Gegenwart dabei, das Netz der Zukunft mit seiner veränderten Erzeuger-, Verbraucher- und Speicherstruktur zu erdenken, zu planen und umzusetzen.

Pressemitteilung im Newsroom des Bayernwerks lesen.