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WLAN-Hotspot in der Laterne

Auf dem Rathausplatz in Maxhütte-Haidhof spenden die Straßenleuchten neben Licht seit mehr als einem Jahr auch kostenfreies WLAN. Was dort als Pilotprojekt begann, findet bereits auch in Fridolfing Anwendung. Weitere Kommunen sollen von dieser Hightech-Kombination des Bayernwerks profitieren.

Drahtlose Funknetzwerke, die in Maxhütte-Haidhof und in Fridolfing in die Masten integriert wurden, machen das Surfen unter der Laterne möglich. „Lediglich drei kleine Zapfen am oberen Ende des Mastes zeigen das intelligente Innenleben“, sagt Rudolf Wittmann von der Bayernwerk Netz GmbH. Das sind die LTE- und die WLAN-Antennen, die größeren Teile des Systems sind im Inneren verborgen. Ein Platz bewahrt so seinen Charme und profitiert gleichzeitig von der smarten Technik. Passanten melden sich an und surfen sofort drauf los.

Funkender Mast

In den Leuchtmasten steckt der WLAN-Hotspot SMI!GHT Air streetlight, der mobiles Internet bei einer Datenrate von bis zu 72 Mbit/s über 50 Meter weit zur Verfügung stellt. Wenn die Laterne, wie tagsüber, nicht in Betrieb ist, sorgt ein Akku im Mast für WLAN. 

 

Für mehr Komfort vor Ort

Ziel des Bayernwerks ist es, öffentliche Räume noch attraktiver zu machen. „Wir wissen, dass öffentliche Plätze stärker besucht werden, wenn dort ein WLAN-Zugang besteht“, erläutert Daniel Pangerl, für Straßenbeleuchtung zuständig. So sind Hotspots auch eine große Chance, den Einzelhandel zu beleben.

Multifunktionsleuchten

Das Bayernwerk hat das große Potenzial seiner insgesamt 630.000 Straßenlaternen entdeckt und entwickelt sie innovativ zum WLAN-Hotspot im öffentlichen Raum weiter. Doch damit nicht genug: Das Energieunternehmen testet auch, ob die Masten als Ladesäulen für E-Autos dienen könnten.