Im Rahmen einer Festveranstaltung hat das Bayernwerk am Montag, 23. November, den mit Unterstützung der Regierung der Oberpfalz ins Leben gerufenen Bürgerenergiepreis Oberpfalz vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

„Der Bürgerenergiepreis ist eine noch junge Auszeichnung. Der Preis wurde 2013 ins Leben gerufen und ist inzwischen in vier bayerischen Regierungsbezirken angekommen“, erklärte Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG.

Von den Vereinsmitgliedern des 1. FC Rieden wurden in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Energieeinsparungen zu erzielen und verstärkt regenerative Energien zu nutzen. Neben der Anschaffung von effizienten Kühlgeräten, dem Einsatz eines Brunnens zur Beregnung der Rasenflächen, der Installation einer PV-Anlage und dem Einbau von zwei Pelletöfen im Sportheim ist vor allem die Umrüstung der Sportplatzflutlichtanlage auf zukunftsweisende LED-Technik hervorzuheben.

Ludwig Meier hat über Jahre hinweg ehrenamtlich eine Vielzahl von Aktionen angestoßen und durchgeführt, die der Einsparung von Energie und dem Schutz der Umwelt dienen.

Als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz hat er sein eigenes Haus komplett energetisch saniert. Die alte Ölheizung wurde durch eine Pelletheizung ersetzt, die zusammen mit einer Solarthermieanlage und einem Wärmespeicher für nachhaltige Wärme sorgt. Darüber hinaus wurden neue Fenster eingebaut und das Dach gedämmt. Bereits seit 2010 ist Herr Meier stolzer Besitzer eines Elektro-Autos, mit dem er alle Fahrten zurücklegt. Alle diese Maßnahmen vermarktet er öffentlichkeitswirksam um möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu zu bewegen, auch selbst aktiv zu werden.

Das Naturmobil der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Regensburg bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit die Natur, Pflanzen und Kleinstlebewesen zu entdecken und hautnah zu erleben. Auf diese Weise werden die Besucher angeregt, sich Gedanken über Klima- und Artenschutz sowie über eine nachhaltige Lebensweise machen.

Ein Wohnwagen, der 2011 von Schülern umgebaut wurde, dient als Experimentierstätte und ermöglicht die Durchführung von labortechnischen Untersuchungen an 26 Arbeitsplätzen. Das Programmangebot wird in enger Kooperation mit Schulen passend zu den jeweiligen Jahrgangsstufen und zum Lehrplan erstellt.

 

Eine Projektgruppe mit 14 Schülern des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums aus Burglengenfeld hat das P-Seminar Physik genutzt, um sich dem Thema Energieerzeugung auf praktische und anschauliche Art und Weise zu nähern. Das Ergebnis ist ein selbst konstruiertes „Energiefahrrad“, das von den Schülern und ihrem Betreuungslehrer in Eigenregie konstruiert wurde. Sechs Personen können hierauf gleichzeitig in die Pedale treten und selbst Strom erzeugen. Ein Monitor zeigt, wie viel Strom produziert wird.