• Bloß keinen Druck

    Tags: Bayern; Gesellschaft;

    194 Nachwuchskickern hat der Bayernwerk Junior Cup, Europas größtes Hallenturnier im E-Jugend-Fußball, schon den Weg ins europäische Profigeschäft geebnet. Auch Adrian und Jannik wollen es dieses Jahr packen: aus einer grau-grün-betonierten Turnhalle im oberbayerische Gilching hinaus in die schillernde Fußballwelt.


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  • Juror bei einem Start-up-Wettbewerb

    Tags: Bayern; Engagement;

    Thorsten Hageböcker vom Bayernwerk war Mitglied in der Jury des Wettbewerbs „Energie Start-up Bayern 2016“. Bei einem Pitch-Event in München Mitte Oktober stellten sich junge Unternehmen aus der Energiebranche vor. Die Juroren wählten die besten drei aus, diese durften sich beim Bayerischen Energiepreis noch einmal präsentieren.


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  • Franz Völkl: Mittendrin in der Energiewende

    Tags: Gesellschaft; Zukunft;

    Bayernwerk Natur sorgt dafür, dass im Münchener Werksviertel die dezentrale Energiewende ein Erfolg wird. Mittendrin: Franz Völkl. Franz kümmert sich als Projektleiter um Strom und Wärme auf dem Gelände, das größer ist als ein Dutzend Fußballfelder. Mit Wohnungen und Hotels, mit Büros und Bars, mit Kunst und Kultur. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen.


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  • Drei Fragen an… ein SF6-Molekül

    Tags: Technik; Zukunft;

    Schwefelhexafluorid oder SF6 – das erinnert an trockenen Chemieunterricht. Dabei ist SF6 ein vielseitig einsetzbares Molekül mit einigen interessanten Eigenschaften. Ganz ungefährlich ist es aber auch nicht. Wir haben einem Molekül drei Fragen gestellt.


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  • Drahtseilakt für den Vogelschutz

    Tags: Technik;

    Für den Vogelschutz waren von Mitte Juli bis Mitte August Freileitungsmonteur Marius Fiege und Pilot Martin Anz im Auftrag des Bayernwerks mit einem Hubschrauber unterwegs. Die beiden montierten spektakulär insgesamt knapp 1.700 schwarzweiße Fahnen an die Hochspannungsleitungen des Bayernwerks in Teilen Nieder- und Oberbayerns.


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  • Die ersten acht Wochen unseres Startups

    Tags: Bayern; Menschen;

    Mit der digitalen Plattform www.energielösung.bayern sind wir im April online gegangen. Damals dachten wir, dass wir einen wesentlichen Meilenstein erreicht hätten. Heute, nach gut zwei Monaten sind wir schlauer: Das war erst der Anfang. Jetzt geht es richtig los!


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Wenn es vor Spannung nur so wandelt
Donnerstag, 12. November 2015

Tags: Technik; Menschen

Schwer und behäbig ruht er auf dem betonierten Boden einer hohen, weiten Halle. Wäre er lebendig – er würde tief und ruhig atmen. Vier Meter ist er hoch, so hoch wie ein ausgewachsener Elefantenbulle. 85 Tonnen wiegt er – so viel wie elf der Dickhäuter. Der riesige Transformator steht in der Trafo-Werkstatt des Bayernwerks in Nürnberg.

Dort warten und reparieren der Energienetzbetreiber 110.000-Volt-Leistungstrafos wie den beschriebenen Koloss. Wenn ihn die Techniker durchgecheckt und aufgepäppelt haben, transportieren sie ihn zurück ins Umspannwerk, wo er herkommt. Dort empfängt der schwere Wächter des Stromnetzes den Strom, der schnell durch die Lleitungen Bayerns blitzt und wandelt den Strom zwischen Hoch- und Mittelspannung um.

 

Individuelle Behandlung in der Trafo-Werkstatt

 

Bei so viel Strom und Spannung, die sich durch die Spulen und Wicklungen der Trafos winden, müssen die Experten des Bayernwerks die beanspruchtn Geräte regelmäßig warten. Vor allem die riesigen 110-kV-Leistungstrafos: Einer von ihnen kostet etwa eine halbe Million Euro. Das ist ein Grud, dass von technischer Seite alles dafür gegeben wird, dass er so lange wie möglich am Netz bleibt.
641 dieser Hochleistungstrafos erledigen ihre Arbeit im Bayernwerk-Netzgebiet. Fast jeder ist ein Unikat - ausgelegt nach individuellen Faktoren wie Spannung, Leistung, Klima oder Netztopografie. Wenn einer von ihnen in die Werkstatt nach Nürnberg kommt, ist es fast, als würde ein Lebewesen mit seinen individuellen körperlichen Beschwerden von einem Arzt behandelt. Ähnlich einer Blutprobe entnehmen die Techniker dem Trafo Öl und analysieren es im Labor. Je nach dem, was solch ein großes Ölbild ergibt, bauen sie den Trafo auseinander, tauschen Teile aus, setzen ihn wieder zusammen, lackieren ihn neu und testen schließlich im sogenannten Prüffeld, ob er wieder einsatzbereit zum Spannungswandeln ist.

 

Bereit für Spannung

 

In Bayern ist das Bayernwerk der einzige Energiedienstleister, der Trafos wartet und repariert. In der Regel leisten das nur die Trafohersteller selbst. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen und auch andere Netzbetreiber schicken Ölproben ihrer kränkelnden Riesen zum Check nach Nürnberg. Nach der Behandlung sind die riesigen Trafos dann fit, um bis zu weitere 50 Jahre zuverlässig und sicher Spannung umzuwandeln und die Stromverteilung im Freistaat möglich zu machen.

 

Autorin: Marlene Pratschke

Christian Martens

Christian Martens

Unternehmenskommunikation

T 0941/201-7826