Städtische Kindertagesstätte Oberisling: „Ein Königreich für die Zukunft“

In der Städtischen Kindertagesstätte Oberisling können Kinder bereits im frühen Alter auf phantasievolle Weise „Energie erleben“. Hierzu werden  naturwissenschaftliche Themen in einem umfangreichen Gesamtprojekt aufbereitet, das sich über das gesamte KiTa-Jahr erstreckt. In verschiedenen Modulen wird das Thema „Energie erleben“ spielerisch umgesetzt. Zu jedem Modul gibt es Projekttage, Ausflüge und Experimente. So können die Kinder Umweltschutz spielerisch verstehen, verinnerlichen und umsetzen. Auch die Eltern werden im Rahmen von Infoabenden und Infoecken im Gebäude in das Projekt eingebunden.

Jugendbildungsstätte Waldmünchen: „Energiepark“

Die Jugendbildungsstätte Waldmünchen wurde 2013 mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ ausgezeichnet und ist eine vom bayerischen Umweltministerium anerkannte Umweltstation. Hier wurde im September 2014 ein Energiepark eröffnet, um Erneuerbare Energien anschaulich darzustellen und sie erlebbar zu machen. Mit verschiedenen Stationen wird ein breites Spektrum abgedeckt und der gesamte Energiemix dargestellt. Besucher können im Rahmen von Experimenten und Workshops selbst aktiv werden und beispielsweise auf einem Energiefahrrad selbst Strom erzeugen oder Temperaturen am Solarkollektor messen. Damit sollen Besucher für Erneuerbare Energien begeistert werden und lernen, wie sie selbst einen Beitrag in Sachen Energieeffizienz leisten können.

Energieverein Čerchov e.V.: „Energiewirtkurse“

Der Energieverein Čerchov ist ein grenzüberschreitendes Aktionsbündnis, an dem mehrere Gemeinden beteiligt sind. Zielsetzung ist der nachhaltige Umweltschutz, die verstärkte Nutzung regenerativer Energien und der Know-how-Transfer auf diesem Gebiet. Dazu vernetzt sich der Verein mit der Wissenschaft und führt seit 2004 Energiewirtkurse durch, um das aufgebaute Know-how an die Bevölkerung und regionale Betriebe weiterzugeben. Die Energiewirtkurse sind seit 2007 IHK-zertifiziert und seit 2012 grenzüberschreitend auch für tschechische Teilnehmer geöffnet. Ein Novum ist die Integration dieser Kurse in die Ausbildung an Berufsschulen. Um die Qualität der Kurse weiter zu verbessern finden Kooperationen mit regionalen Wirtschaftsbetrieben, der FH Amberg-Weiden, der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe, dem Wissenschaftszentrum Straubing und weiteren Partnern statt. Die gesamte Koordination und Konzeption erfolgt ehrenamtlich.