Grundschule St. Peter Straubing: „Energie aus nachwachsenden Rohstoffen“

Die Grundschule St. Peter hat erkannt, dass das Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fächern bereits in jungen Jahren geweckt werden muss und setzt auf Kooperationen mit zahlreichen Einrichtungen, um ihren Schülern Einblicke in die Welt der Energie zu ermöglichen. Im nahe gelegenen Wissenschaftszentrum Straubing können die Schüler rund um das Thema Biomasse experimentieren. Die Räume der Berufsfachschule für biologisch-technische Assistenten stehen ihnen für Laboruntersuchungen zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Anton-Bruckner-Gymnasium und der Bildungsstätte für geistig behinderte Kinder wurden vorbildliche Unterrichtsmaterialen über Energie im Allgemeinen, Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe erstellt. Projektwochen zu Schwerpunktthemen runden das Gesamtpaket ab.

Herbert Sporrer: „Umrüstung auf LED“

Trotz Glühlampenverbot und zunehmendem Umweltbewusstsein haben neue, energieeffiziente Lampentypen bei den Verbrauchern noch nicht die Verbreitung gefunden, die wünschenswert wäre. In vielen Fällen liegt das an der mangelnden Information der Verbraucher. Herbert Sporrer hat sich die Aufgabe gestellt, diese Wissenslücken zu schließen und so zur weiteren Verbreitung der LED-Technik im Privatbereich beizutragen. Dafür hat er Informationsmaterialien und einen Vortrag entwickelt, die umfassend und fachlich fundiert aufklären. Um möglichst viele Mitbürger anzusprechen,  veranstaltet er Informationsabende, die sich reger Beteiligung erfreuen. Dabei demonstriert er die neue Technik anschaulich durch praktische Vorführungen unterschiedlicher Leuchten-Modelle und erklärt die jeweiligen Vor- und Nachteile. Mit seinem Engagement hilft er, die Verbreitung einer energieeffizienten Technik voranzutreiben.

Grundschule Karl Heiß Landshut: „Energie- und Sinnesgarten“

Es ist wichtig, Kinder bereits im Grundschulalter für Energiefragen zu sensibilisieren.  Die Grundschule Karl Heiß in Landshut hat sich dieses Themas auf besondere Art und Weise angenommen. Sie errichtete einen Energie- und Sinnesgarten, in dem die Schüler das Thema Erneuerbare Energien spielerisch und mit allen Sinnen erleben können. An der Umsetzung des Projektes waren viele engagierte Eltern, Lehrer und Schüler beteiligt. Für die Schüler wurde hier eine Lernumgebung geschaffen, in der den Kindern anhand von Demonstrationsobjekten wie einem Solarbackofen und einem Windrad, das von Schülern der staatlichen Berufsschule gebaut wurde, regenerative Energien näher gebracht und Kenntnisse vermittelt werden. Das Angebot von Experimen-tierstationen für die Eingangsklassen der Karl Heiß-Schule durch ältere Schüler und der Einsatz von Experimentierkisten zu den Themen Energiesparen und Erneuerbare Energien im Schulunterricht ergänzen das Konzept.